Fastenpause 2021

Unsere erste Fastenpause lief vom 18.-25.2.2021- direkt nach Karneval. Es haben 14 Pausenraumler+innen mitgemacht. Wir Glückspilze: eine lehhrreiche und wegweisende Zeit! Ab jetzt: jedes Jahr!

2022 startet unsere nächste Fastenpause am 3. März :).

Einfach ein wundervolles und mutiges Projekt mit bezaubernden Teilnehmer+innen, bunten und vielfältigen Erfahrungen und Nebenwirkungen und individuellen Momenten.

Unsere Heilfastenpause diente dazu den coronabedingten Lockdown zu nutzen, um Körper, Geist und Seele zu entgiften, zu reinigen, zu regenerieren, zu entschlacken und die Selbstheilungskräfte zu entfalten.

Wundervoller Nebeneffekt: Feinster Geruchs- und Geschmackssinn, tiefes Entzücken, helle Freude für das Leben und die Liebe!

Wir gingen davon aus, dass die Weisheit eines jeden Körpers die fastenbedingten Abläufe selbst steuert, da Fasten natürlich ist und wir uns auf den Körper verlassen können.

So einfach war es dann aber nicht für alle in der Runde. Wer sich für das Fasten entscheidet sollte gesund sein. Auch kleine Infekte können den Kreislauf in´s Wanken bringen. Zusätzlich ist wichtig, sich genug Zeit und Raum in der Woche einzuplanen. Eine Woche voller Termine ist sicher nicht die beste Grundlage. Vielmehr wäre sinnvoll sich mal Zeit zum Ruhen, Spazieren, Baden, Sporten und Meditieren zu nehmen. Auch ein Fastentagebuch tut sehr gut. Und eine weitere Erfahrung: viel leichter ist es in einem wertschätzenden und unterstützenden Umfeld. Innerhalb der Familie ist ein unterstützender, liebevoller und schützender Rahmen sehr hilfreich und tut gut im persönlichen Prozess. Denn Fasten spiegelt die persönlichen Themen doch recht genau: Fasten ist sowas wie ein Realitäts-Check.

Wo stehe ich? Was sind meine Themen? Welche Lösungen stehen mir zur Verfügung? Wo erkenne ich den Weg, der zu gehen ist, habe aber noch keine bekannte Strategie für das Streckenprofil. Wie fit fühle ich mich? Wie gesund bin ich? Wie kraftvoll und energiereich bin ich? Kann ich mich auf meinen Körper verlassen? Vertraue ich auf meine Selbstheilungskräfte und auf meine innere Weisheit, meinen inneren Kompaß?

Coronabedingt hat sich unser 1. Konzept halb virtuell und puktuell präsent entwickelt und das ist und war sehr gut so:

Hier die Eckpfeiler:

Rosenmontag: Infomail: Fastenablauf an alle. Aschermittwoch: Care Paket Abholung im Pausenraum einen Tag vor Fastenbeginn. Anmeldung im Fastenchat der App. Vereinbarung eines ind. Coachingtermins. Donnerstag und Freitag: Entlastungstage vegan. Je einmal Sport/ Yoga (Spoyo) am Donnerstag und Freitag je um 17 h. Freitag Abend: Vorbereitung Cassia Fistula und vegane Brühe. Samstag: Entleerung per Cassia Fistula. Sonntag: 10 h Spoyo. Langer Spaziergang im Bergischen. Montag Donnerstag: volle Fastentage mit einem Spoyo Training am Morgen und einem am Abend. Sonntag – Donnerstag: Morgens Fastentee, mittags 250 ml klare Brühe, La Vita Saft am Abend vor 19 h. Die Struktur war klar, einfach und schnörkellos. In der Zeit: Coaching/ individuelle Treffen im Park zum Erfahrungsaustausch, Fragen, Reflektionen und Rückhalt. Mittwoch: Infomail zum Fastenbrechen am Donnerstag. Gemeinsamer Abschluß mit Spoyo am Donnerstag Abend. Wer fit war, hat noch bis Freitag gefastet. Der Chat diente noch für Feedback, Austausch bis Sonntag Abend.

Unsere Ergebnisse:

Unsere positiven Effekte Fastenpause

-Gewichtsreduktion bis zu 5 Kilo
-Besseres Körpergefühl
-Körperliche Malessen lösten sich
-Haut wurde besser
-Loslassen von Genussmitteln ohne Probleme
-Gelenkschmerzen lösten sich
-Verjüngungskur
-Stimmungsaufhellend
-Konflikte leichter auszuhalten, gelasseneres Gefühl
-Nein sagen und Grenzen setzen ging leichter
-Vertrauen in den Körper hat zugenommen
-Sich auf den Körper verlassen zu können tat gut
-Alles ging etwas langsamer und ruhiger
-Geschmackssinn/ Geruchssinn wurde geschärft
-Wertigkeit von Lebensmitteln stieg und achtsamer und langsamer Umgang mit Lebensmitteln nach der Fastenzet hat zu genommen. Liebe zum Essen und Trinken wurde genährt.
-Erhöhte das bewußte und langsame Essen und Trinken
-Steigerung des Wohlbefinden, Glücksgefühle + ein Powertag/ Fastenhigh
-Ein ganz besonderes Erlebnis

Unangenehme Effekte innerhalb unserer Gruppe:

-Ständig war es kalt…
-Essen vermisst- Lust zu essen- gar keine Freude am Verzicht
-Schwindelig bis hin zur Ohnmacht
-Schwacher Kreislauf/ Kopfschmerzen
-Übelkeit/ Übergeben
-Panik/ Ängste
-Langsamkeit

Alles wurde thematisiert und bekam Raum und Zeit. Im Zweifelsfall wurde ein Arztbesuch empfohlen und auch durchgeführt. Der Chat führte sogar zu einem Gruppengefühl und bot die Möglichkeit sich auszutauschen. Ganz besonders gut, war die tägliche Struktur mit Tee, Suppe und Saft sowie morgens und abends Sport und Yoga. Die Fastenpause konnte bei vielen berufsbegleitend durchgeführt werden. Das persönliche Gespräch im Coaching war ganz besonders für diejenigenTeilnehmer+innen richtig und sinnvoll, die Unsicherheiten, Fragen und Frust hatten, diente aber auch dem Mitteilen von Erfolgsgefühlen, neuen Erfahrungen und Zukunftsaussichten.

Sport und Yoga als Fastenbegleiter sind so sinnvoll wie die 2-3 Liter Wasser, die jeder Fastenteilnehmer täglich zu sich nahm. Der Körper wurde optimal gestärkt und die heilenden Prozesse wurden nachhaltig unterstützt:

So konnte jedes System gesund ausheilen.

Danke an alle, die dabei waren! Danke für Eure Offenheit und Euer Vertrauen! Es war uns eine Freude!

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